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Vögel in unserem Garten

Wir haben einige Vögel im Garten. Zwar nicht so viele Arten, wie wir gerne hätten. Aber es gibt Amseln, Meisen, Buchfinken, Rotkehlchen, gelegentlich Tauben (na ja). Manchmal schauen auch 1 oder 2 Elstern vorbei.

 

Spatzen haben leider den Weg zu uns noch nicht (wieder?) gefunden. Unsere Nachbarin, die schon sehr lange hier lebt, hat einmal erzählt, dass es früher viele Spatzen in unseren Hinterhöfen gegeben hat. Vielleicht entdecken deren Nachkommen ja demnächst ihren Hang zur Nostalgie …

 

Oft fliegen diese Vögel einfach nur herum. Manchmal nistet ein Paar auch im Efeu an der hohen Mauer. Dann können wir die Eltern beobachten, wie sie sich mit immer neuen Futterladungen um ihre Brut kümmern. Deren aufgeregtes und gieriges Gezwitscher bildet den passenden Hintergrund dazu.

 

Im Frühjahr, wenn der Kampf um die besten Nistplätze und Weibchen in Form eines Sängerwettstreits ausgefochten wird, genieße ich es, beim Aufwachen Vogelgesang zu hören.  Natürlich geht es dabei nicht nur um die Schönheit des Gesangs, sondern auch um Lautstärke. Das kann dann manchmal für menschliche Ohren etwas über das Ziel hinausschießen.

 

Heute Morgen bin ich vom Regen wach geworden, der auf unser Dachfenster klopfte. Wenn man noch weiter schlafen kann, ist das kein Problem. Irgendwie hat das Geräusch dann sogar etwas Beruhigendes. (Im Internet gibt es Youtube-Videos mit Regengeräuschen extra zum Einschlafen.) Eine Amsel allerdings fand den Regen eher anregend. Und als passionierter Frühaufsteher wollte sie wohl auch uns die Morgenstunde schmackhaft machen. Jedenfalls setzte sie sich auf das Dach, hielt  den Schnabel nah an das geöffnete Fenster und schmetterte ihre - durchaus melodische - Arie. Ehe ich noch protestieren konnte, war sie schon weggeflogen und sang bei den Nachbarn weiter …

 

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